Spielberichte

Spannend bis kurz vor Spielende

Ein Spiel mit wenigen Toren und bis 5 Minuten vor Spielende ganz schön spannend! Aber fangen wir ruhig von vorne an, bzw. beginnen wir mit dem Aufwärmen. Chilliger R&B-Sound ist vielleicht nicht die richtige Musikrichtung als Vorbereitung für ein Handballspiel! Der ruhige Rhythmus aus der Musikbox schläferte unsere Einhörner eher ein, als sie zu pushen. Sehr entspannt und ruhig (vermutlich zu ruhig) gingen wir dann ins Spiel und zeigten in den ersten Minuten kaum Biss und ließen eine Chance nach der anderen liegen bzw. kamen erst gar nicht zum Torabschluss. Und wenn wir es dann einmal vor das Tor geschafft haben, scheiterten wir zu oft entweder an unserer Entspanntheit oder haben die Torfrau unsere Gäste aus Höchberg häufig gut aussehen lassen. In dieser Spielhälfte sollten uns wohl nicht mehr als 5 Tore gelingen. Schade, denn es gab genug Torchancen für uns um mit einigen Toren davonzuziehen. Gut, dass unseren Gegnerinnen ebenfalls nur wenige Bälle in unserem Tor versenken konnten. Somit stand es zur Halbzeitpause lediglich 5:6! Sehr wenige Tore für ein C-Jugendspiel, aber beide Abwehrreihen ließen nur wenige Tore zu. Dass wir eine gute Abwehr mit sicheren Torfrauen haben zeigt uns ein Blick auf die Tabelle. Nur 224 Gegentore in 13 Spielen ist eine hervorragende Leistung, die uns nicht viele Mannschaften nachmachen können! Gleichzeitig mangelt es uns aber an Durchschlagskraft, wenn wir in Ballbesitz sind. Mit etwas mehr Elan und höherer Passgenauigkeit im Angriff könn(t)en wir diesen Nachteil aber gut ausgleichen. So wie wir es in den letzten 10 Minuten gemacht haben. In der 42. Spielminute mussten wir den Ausgleich zum 9:9 noch hinnehmen. Danach sind unsere Einhörner aber offensichtlich aufgewacht und haben gezeigt was in ihnen steckt. Mit einem 6:2-Lauf haben sie unseren Gästen aus Höchberg zum Spielende hin doch noch den Zahn ziehen können. Plötzlich war Bewegung im Angriff, der Blick für die freie Mitspielerin war da und die Pässe kamen auf einmal an. Nicht zu vergessen, dass das Spielgerät an der gegnerischen Torfrau vorbei im Tor landete und nicht daneben! „Endlich!“, sagten sich nicht nur die HSG-Eltern. Somit endete das Spiel mit einem Heimsieg für unsere HSG-Einhörner mit 15:11!
Welche Schlüsse ziehen wir nun aus diesem Spiel!?
1. Keine „Einschlaflieder“ während der Vorbereitung auf das Spiel laufen lassen
2. Handball ist auch im Angriff ein Bewegungsspiel, nicht nur in der Abwehr
3. Besser den Ball ins Tor werfen, nicht daneben oder auf die Torfrau
Nichts desto trotz haben unsere Mädels heute wieder einmal gezeigt, dass sie einen großen Siegeswillen haben und bis zur letzten Minute kämpfen können. Vielleicht zeigen sie dies beim nächsten Spiel nicht erst 10 Minuten vor Schluss, sondern von Beginn an.

Nächste Woche geht es bereits weiter, wenn wir uns um 14.30 Uhr wieder in heimischer Halle mit unseren Gegnerinnen messen. Wenn wir gewinnen, ist uns der dritte Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Lassen wir uns überraschen was nächsten Sonntag passiert! Wir freuen uns jedenfalls über viel Unterstützung von der Tribüne!